Enttäuscht von individuellen
Geschieben? Zu viel Aufwand und doch nur ein Ergebnis mit Kompromissen?
Nach relativ kurzer Zeit weisen auch anfänglich perfekte Geschiebe
Fehlpassungen auf? Nach der Lektüre dieses Buches wird klar
warum und das dies nicht so sein muss.
Im ersten Buchteil „Prinzipien der Geschiebetechnik“
geht der Autor, nach einem kurzen historischen Rückblick, sofort
auf die Funktionalität des RSS Geschiebe ein. Die einzelnen
Elemente des Geschiebes werden besprochen und es die Gedankengänge
rund um einen Planungsfall sowie wie die Lösungen zu verschiedenen
Situationen aufgezeigt.
Auch für extrakoronale Geschiebe und Doppelkronen gibt es Vergleiche
und Empfehlungen.
Dann geht’s richtig los. In „Technik der Primärteile“
werden die Voraussetzungen und Vorbereitungen erläutert. Dann
wird jeder Frässchritt, perfekt bebildert, sehr präzise
beschrieben. In neun Frässchritten erreicht man so ein optimales,
funktionelles RSS-Geschiebe Primärteil. Das Vorgehen bei Frontzahnkronen
und die Ankerbandkrone runden das Kapitel ab.
Nun beudeutet dies nicht, dass das Sekundärteil automatisch
perfekt passt. Um Sekundärteile auf dem gleichen Qualitätsniveau
herstellen zu können macht der Autor auf einige Fakten aufmerksam.
Angefangen bei den Eigenheiten der Einbettmassen (Expansion) über
Materialauswahl und –verarbeitung bis hin zum leichten Aufpassen.
Einige Fallbeispiele runden das Buch ab.
Ist die Geschiebetechnik heute überhaupt noch „in“?!?
Sie will beherrscht sein, nur „drauf los fräsen“
funktioniert nicht. Mit dem richtigen Verständnis und korrekt
angewandt bietet sie auch heute noch erstklassige Möglichkeiten.
Die meisten internationalen Mitbewerber beherrschen das in Mitteleuropa
so hohe Präzisionsniveau (noch?) nicht. Für Engagierte,
in der Kombitechnik Arbeitende und Meisterschülern ist dieses
Buch sehr zu empfehlen
ZTM
KRÖWERATH, E.
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