Im Vergleich zu anderen
Anatomieatlanten besticht der Prometheus eindeutig durch seine übersichtlichen,
plastischen und vor allen Dingen ausreichend großen Bilder,
die so sonst in anderen Standardwerken nicht zu finden sind.
Die Möglichkeit
sich die Strukturen in mehreren Schichten, in verschiedenen Zeichnungen
und aus unterschiedlichen Perspektiven anzusehen, hilft vor allem
zu Beginn des Studiums ungemein bei der Orientierung im menschlichen
Körper.
Eine klare Strukturierung
und Gliederung der 3 Themenbereiche Kopf, Hals und Neuroanatomie
erleichtert das Lernen. Hilfreich sind auch die angefügten
“Schaltpläne“ und “Steckbriefe“, die
eine gute Übersicht geben.
Mir persönlich haben
vor allem die gut verständlich geschriebenen Lerntexte und
Skizzen gefallen, die nicht zu weit ausholen und trotzdem das Wichtigste
nochmal hervorheben.
Die Klinikbezüge
sind vielleicht für Studenten der unteren Semester etwas weit
führend, lockern aber das manchmal etwas trockene Auswendiglernen
auf, ohne das es in der Anatomie nicht geht, und schaffen einen
Bezug zu anderen Fächern.
Obwohl die 3 Bände
der Reihe Prometheus erst verhältnismäßig kurz auf
dem Markt sind, haben sie (zurecht) bereits einen ansehnlichen Fanclub
unter den Studenten, da es sich tatsächlich um einen ansprechend
gestalteten, gut strukturierten Lernatlas handelt, der einen vom
ersten bis zum letzten Semester hilfreich begleiten wird. Dies macht
den Preis von 54,95€ weniger schmerzhaft.
SCHMIDT, SOPHIA (FSZMTUE);
rating: ****
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